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Willkommen auf dem Blog von Postoutdoorsports (POS). 
POS erkennt das volle Potenzial des Outdoorsports und existiert, um deine Verwirklichung dieses Potenzials allumfassend zu unterstützen. POS liefert und co-kreiert die besten Modelle und Praktiken zum Training von Körper, Geist und Seele im Natursport.

Mehr Flow mit Hirn-Training

Simon Sirch

Mit Wildnis und Workout zum Erfolg 

Er leiht mir sein Auto, wenn ich in Utah Felsklettern will. „You will love the rocks and the wilderness". John hält sein Wort, liebt die Natur und ist mit 59 Jahren noch fit wie ein Turnschuh. Kein Wunder. Wer jeden Morgen durch die Wildnis streift und mehrmals pro Woche sein Workout macht, kommt um Fitness nicht herum. Nebenbei hat er hunderte Suchtkranke zur Heilung begleitet, zwei erfolgreiche Unternehmen gegründet und Preise mit seinem Buch gewonnen. Hat das mit Fitness zu tun? Oder eher mit Flow

Der Aufstieg des Supermenschen

Die Fitness des Körpers bestärkt die Fitness des Geistes. Das wussten schon die alten Griechen [1]. Dein Geist wiederum beeinflusst deine Konzentration, die Flexibilität deines Denkens und die Kreativität deines Schaffens. Kurz gesagt: Bewusstsein korreliert mit Effekt. Ein Zusammenhang, für den die Neurowissenschaft mittlerweile Belege liefert. Mit Steven Kotlers Buch The Rise of Superman sind ihre Erkenntnisse auch im Outdoorsport angekommen. An Extremsport-Größen wie Danny Way, Laird Hamilton, Shane McConkey und Dean Potter versucht Kotler zu zeigen, dass der Code zum Flow — und damit zur Höchstleistung — im Inneren deines Körpers liegt: nämlich in deinem Gehirn. 

Du bist mehr als dein Hirn

Damit hat er nicht unrecht, aber auch nicht ganz recht. Denn Bewusstsein und Gehirn sind nicht dasselbe. Das Gehirn ist ein Organ und das Bewusstsein ist die Kapazität für dein Erleben. Das Gehirn gehört zum Körper. Der Körper ist etwas Äußerliches; tastbar für die Hände und sichtbar für die Augen. Das Gehirn lebendig zu tasten ist zwar nur im OP-Saal angebracht, aber seine Aktivität lässt sich heute dank bildgebender Verfahren ohne Weiteres sichtbar machen. Zum Beispiel mit einem EEG, das elektrische Spannungen im Gehirn aufzeichnet und auf einen Bildschirm projiziert. Das Messgerät dient als Erweiterung des Sehsinns. Wenn dein Kopf damit verdrahtet ist, dann zeichnet es deine Gehirnwellen aufs Display. Das ist richtig. Falsch ist, dass dadurch dein Bewusstsein die Hosen runter lässt. Intime Erlebnisse bleiben bedeckt. Zumindest teilweise. Und das ist gut so.

Grafik 1: Hirnwellen haben ihren Ursprung im Gehirn (rechts). Erlebnisse findet man im Bewusstsein (links). Zwischen beiden Bereichen besteht ein Zusammenhang, aber keine Übereinstimmung.

Wellen machen noch keinen Flow

Im EEG sieht der Neuro-Experte, wie du etwas erlebst. Wenn hochfrequente Beta-Wellen mit 30 Hertz übers Display rasen, dann erlebst du Stress. „Entspannen sie sich“, flüstert der Neurologe, der neben dir auf den Bildschirm starrt. Er liest deinen Stress aus der Wellenform. Allerdings bleibt ihm verborgen, was du als stressig erlebst. Vielleicht nervt dich sein Flüstern? Wie auch immer, sein Appell wäre überflüssig, wenn deine Wellen ruhiger rauschen würden. Im Moment wünsche ich dir 7–8 Hertz. Dann fließt dein Bewusstsein im Flow-Zustand. Du bist gelassen und gut gelaunt. Die Flow-Frequenz strömt zwischen Alpha- und Theta-Wellen — und dein Bewusstsein zwischen entspannter Wachheit und leichtem Traum. Im Buch FLOW beschreibe ich das genauer. 

Flow states und Brain states 

John auf Streifzug durch Utah's Wildnis

John auf Streifzug durch Utah's Wildnis

Ich fasse zusammen: Gehirn und Bewusstsein sind unterschiedliche Bereiche der Realität. Der eine Bereich ist die äußere und objektiv messbare Welt des Körpers, der andere Bereich ist die innere Welt des subjektiven Erlebens. Flow und andere Erlebnisse strömen durchs Bewusstsein und korrelieren mit elektrischen Aktivitäten im Gehirn. Diese Unterscheidung hält Kotler nicht durch. An vielen Stellen seines Buches reduziert er ein heiliges Phänomen auf banale Gehirn-Elektrik. Darauf fahren Technik-Freaks ab. Aber allein durch Technik lässt sich Flow weder erklären noch herstellen. Noch sind Menschen keine Maschinen. Das bleibt uns hoffentlich erspart.

Segen der Technik 

Zugleich hat Technik ihren Wert. Vor allem dann, wenn man sie als Hilfsmittel für etwas Größeres verwendet [2]. Dann spreche ich von Technologie. „Technology is anything that helps you do something“. Diesen Satz hörte ich erstmals von John Dupuy; in einem Teleseminar von iAwake Technologies. Johns Firma produziert Audio-Programme zum Hirnwellen-Training — auch bekannt als Brainwave-Entrainment. Schon mal gehört? Das Prinzip ist simpel: Über einen Kopfhörer empfängt das Gehirn zwei ähnliche Töne mit leicht verschiedenen Frequenzen; zum Beispiel einen Ton mit 590 Hertz über das linke Ohr und einen mit 583 Hertz über das rechte Ohr. Ihre Differenz stimuliert das Gehirn genau in diesem Wellenbereich. Die Frequenz von 7 Hertz geht Hand in Hand mit dem Flow-Erlebnis. 

Grafik 2: Hirnwellen-Training mit Audio-Tracks (rechts) trainiert die organischen Bedingungen für positive Erlebnisse (links).

Stellschraube für deinen Flow

Jeder Sportler weiß, dass wiederholte Reize die Muskeln trainieren. Das Gehirn ist zwar kein Muskel, reagiert aber ähnlich auf entsprechende Reize [3]. Aus physiologischer Sicht ist dein Gehirn das wichtigste Flow-Organ. Gehirnwellen-Training stimuliert die organischen Voraussetzungen. Forschungen zeigen, dass tägliches Brainwave-Entrainment langfristige Veränderungen in der Gehirnstruktur unterstützt [4]. Innerhalb dieser Strukturen stellen sich erwünschte Bewusstseinszustände leichter ein, selbst wenn das Audio nicht genutzt wird. Wie cool ist das? — Eine bezahlbare Technologie, die Bedingungen für positive Erlebnisse schafft. iAwake bieten das passende Programm für jeden Einsatzzweck, nicht nur für Athleten und Flow-Junkies. 

Legales Doping für Aufmerksamkeit 

Als mein iPod den ersten Track spielte, waren mir Hirnwellen egal. Ich wollte einfach ruhig sitzen. Das tat ich: stockgerade im Schnee, in Schlafsack und Daunenjacke eingehüllt, nach einer sternklaren Nacht auf 2000 Metern. Im Osten lachte die Sonne über die Gipfel und ich hatte Kopfhörer auf den Ohren. Ein schräges Bild, nicht wahr? Ich hatte mir ins Hirn gesetzt, Meditation zu erlernen. Als Sportler sah ich das sportlich. Um auf Erleuchtung zu trainieren, war mir jedes Hilfsmittel recht, das nicht auf der Dopingliste stand. Es blieb nicht bei der Sitzung im Schnee. Seit vier Jahren meditiere ich jeden Tag, bis zu zwei Stunden am Stück — nicht schlecht für einen Hyperaktiven. Ohne die Sounds von iAwake und Johns Online-Support wäre ich bald ausgestiegen. Davor hatte ich gelesen, dass Meditation das Bewusstsein weitet und Aufmerksamkeit kultiviert. Dass es sich auf alle Lebensbereiche positiv auswirkt, daran habe ich nicht geglaubt. Selbst im Sport erlebe ich deutlich feiner und intensiver. Ich hab’s nicht geglaubt, obwohl John wiederholt versicherte: „A regular practice will change your life“. 
Hätte ich besser mal zugehört. 


Anmerkungen

[1] Dieses Ideal spiegelt sich im Begriff „Kalos kagathos“ (Das Schöne und Gute) bei den Griechen und bei den den alten Römern in „Mens sana in corpore sano“ (Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper). 

[2] Größenwahn meine ich damit nicht. Unter "dem Größeren" verstehe ich das, was über das sterbliche Ego hinaus geht. Mehr dazu in "Wofür kämpfst du eigentlich?"

[3] Möge mir Wolfgang Güllich verzeihen. Ihm zufolge ist das Gehirn der wichtigste Muskel beim Klettern. Zitiert im Buch von Tilmann Hepp: Wolfgang Güllich - Leben in der Senkrechten

[4] Exemplarische Belege liefern die Studien von Zhuang et al. (2009) oder das Review von Huang und Charyton (2008). Weitere Informationen zum wissenschaftlichen Hintergrund findest du auf der Website von iAwake


  • Du möchtest iAwake ausprobieren? Hier geht's zum Free Download
  • Training ist ein gezielter Prozess. Hier findest du meine Tipps zum Training mit iAwake
  • Die Praxis des Hirnwellen-Trainings ist ein Element im Workshop FLOWhoch3.
  • Postoutdoorsports strebt nach den besten Tools für Körper, Kopf und Spirit im Outdoorsport der nächsten Stufe. Deswegen ist iAwake unser Partner